Der Förderkreis St. Georgen zu Wismar e.V wurde 1987 gegründet. Die Gründungsmitglieder haben sich für die Bewahrung und Restaurierung der St. Georgen-Kirche und ihrer Kunstgüter eingesetzt. Trotz begrenzter Möglichkeiten im geteilten Deutschland konnten etliche Arbeiten finanziell unterstützt werden, wie zum Beispiel die Restaurierung der Tauffünte und des hölzernen Baldachins.
Seit der Wiedervereinigung Deutschland hat der Förderkreis seinen Sitz in Wismar. Erhebliche Geldbeträge aus Spendenmitteln konnten in den Wiederaufbau investiert werden. Durch Initiative des Förderkreises wurde die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für die weitere Wiederherstellung gewonnen. Seitdem hat der Förderkreis vorrangig die Bewahrung der Kunstgüter zu seiner Aufgabe gemacht.
Im Mittelpunkt stand in den vergangenen Jahren die Restaurierung des Hochaltars von 1430, des größten und wertvollsten seiner Art im Ostseeraum, der die Bombardierung der Kirche im Jahre 1945 unbeschadet überstanden hat. Er steht zurzeit noch in der St.-Nikolai-Kirche.
Nachdem die Arbeiten 2007 abgeschlossen wurden, kann er nun wieder in den Chor von St. Georgen zurückkehren.
Neben den laufenden Wartungsverträgen für bereits restauriertes Inventar unterstützt der Förderkreis derzeit die Arbeiten am Passionsaltar aus St. Georgen (derzeit Neue Kirche) sowie am St.-Marien-Geläut.
Die nächste Aufgaben sind die Restaurierungen des weiteren umfangreichen Inventars und Neubau der im Krieg zerstörten Orgel.
Für die Finanzierung dieser und aller zukünftigen Projekte benötigen wir auch weiterhin Ihre Hilfe. Werden auch Sie Mitglied im Förderkreis St. Georgen zu Wismar! Mit ihren Beiträgen und Spenden tragen Sie maßgeblich dazu bei, dieses Kulturerbe von hohem Rang zu erhalten. Jeder Euro zählt!